Bund fördert Sportstätten in Hövelhof

Modernisierung von Waldkampfbahn und Kunstrasenplatz geplant

Gute Nachrichten für den Sport in Hövelhof: Nach einer Mitteilung vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung wird die Sennegemeinde im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ berücksichtigt. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Auswahl der Projekte beschlossen – und Hövelhof ist mit dabei. Damit wird der Weg frei, die Waldkampfbahn und den Kunstrasenplatz grundlegend zu erneuern und zukunftsfähig aufzustellen.

Gemeinsam am Ball für die Zukunft der Waldkampfbahn (v. l.): Bürgermeister Michael Berens, Dr. Carsten Linnemann, Mitglied des Deutschen Bundestages und Heinz Thieschnieder, Vorsitzender des Hövelhofer Sportvereins (HSV).Gemeinsam am Ball für die Zukunft der Waldkampfbahn (v. l.): Bürgermeister Michael Berens, Dr. Carsten Linnemann, Mitglied des Deutschen Bundestages und Heinz Thieschnieder, Vorsitzender des Hövelhofer Sportvereins (HSV).

Die Sportanlage ist seit vielen Jahren ein zentraler Ort für Bewegung, Training und Begegnung in Hövelhof. Vereine, Schulen und viele Bürgerinnen und Bürger nutzen die Flächen regelmäßig, die intensive Nutzung hat Spuren hinterlassen. Der Naturrasenplatz ist stellenweise stark beansprucht, nach Regenfällen kommt es zu Staunässe. Der Kunstrasen zeigt Verschleiß, und auch die Laufbahn entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. „Geplant ist, die gesamte Anlage technisch und funktional auf einen aktuellen Stand zu bringen“, erläutert Bauamtsleiterin Carolin Rüther. „Dazu gehören der Neuaufbau des Naturrasenplatzes mit einer leistungsfähigen Be- und Entwässerung, die Erneuerung des Kunstrasenplatzes sowie die Modernisierung der Leichtathletikanlage. Auch den Zuschauerbereich planen wir barrierefrei umzubauen, um ihn für alle zugänglich zu machen.“ Mit einem Gesamtvolumen von rund 1,87 Millionen Euro handelt es sich um eine umfangreiche Investition in die Sportinfrastruktur. Die Förderung erfolgt mit 45 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, was rund 842.000 Euro entspricht. Das Bundesprogramm ist Teil der sogenannten „Sportmilliarde“ und zielt darauf ab, kommunale Sportstätten zu modernisieren und zukunftsfähig aufzustellen. Das Interesse an dem Förderprogramm war bundesweit sehr groß: Insgesamt gingen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung mehr als 3.600 Interessenbekundungen ein. Bei einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5 Milliarden Euro und verfügbaren Bundesmitteln von 333 Millionen Euro war der Projektaufruf deutlich überzeichnet, was die Bedeutung der Förderzusage für Hövelhof zusätzlich unterstreicht. Dr. Carsten Linnemann, Mitglied des Deutschen Bundestages, erklärt dazu: „Die Zusage der Fördermittel aus der Sportmilliarde ist ein großer Gewinn für die Sennegemeinde Hövelhof. Sportförderung bedeutet weit mehr als moderne Anlagen – sie stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, bringt Menschen aller Generationen zusammen und unterstützt das unverzichtbare Engagement unserer Vereine und Ehrenamtlichen. Deshalb ist jeder Euro, den wir hier investieren, eine Investition in die Gemeinschaft vor Ort. Ich hätte mir gewünscht, dass auch weitere Projekte aus dem Wahlkreis schon jetzt in die Förderung kommen. Das war wegen der Vielzahl an Bewerbungen bundesweit leider nicht möglich. Ich werde mich aber weiter dafür starkmachen, dass möglichst viele unserer Vorhaben in den nächsten Runden berücksichtigt werden.“ Bürgermeister Michael Berens ergänzt: „Die Waldkampfbahn ist seit vielen Jahren ein zentraler Ort für den Sport in Hövelhof. Hier trainieren Vereine, hier finden Schulveranstaltungen statt, hier kommen Menschen zusammen. Mit der Förderung haben wir jetzt die Chance, diese Anlage gezielt weiterzuentwickeln und langfristig zu sichern. Ich danke Dr. Carsten Linnemann ausdrücklich für die Unterstützung im Förderverfahren.“