Neubau nimmt weiter Gestalt an und liegt voll im Zeitplan

Grundstein ergänzt die neue Klinkerfassade der Franz-Stock-Realschule

Der Erweiterungsbau der Franz-Stock-Realschule kommt planmäßig voran. Der Rohbau steht, aktuell erhält das zweigeschossige Gebäude seine rote Klinkerfassade. In das Mauerwerk fügt sich dabei ein besonderes Detail ein: Ein Grundstein mit der Zahl „2026“ soll dauerhaft an die Entstehungszeit erinnern. Die Bauarbeiten liegen weiterhin im Zeitplan und sollen im Sommer 2027 abgeschlossen sein.

Zur Grundsteinlegung am Erweiterungsbau der Franz-Stock-Realschule kamen (v. l.) Anja und Rolf Hölscher vom Bauunternehmen Hölscher, Tobias Steinrücke, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Jugend, Bürgermeister Michael Berens, Konrektorin Kerstin Zur Grundsteinlegung am Erweiterungsbau der Franz-Stock-Realschule kamen (v. l.) Anja und Rolf Hölscher vom Bauunternehmen Hölscher, Tobias Steinrücke, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Jugend, Bürgermeister Michael Berens, Konrektorin Kerstin

Seit dem Spatenstich im Dezember 2025 hat sich auf der Baustelle viel getan. Der zweigeschossige Rohbau ist fertiggestellt und die künftige Raumaufteilung lässt sich bereits deutlich erkennen. Aktuell arbeiten die Handwerker an der Fassade, die sich optisch am bestehenden Schulgebäude orientiert. „Mit jedem Baufortschritt wird greifbarer, was hier für unsere Schülerinnen und Schüler entsteht“, sagt Bürgermeister Michael Berens. „Wir investieren rund sechs Millionen Euro in moderne Lernbedingungen und damit ganz unmittelbar in die Zukunft junger Menschen in Hövelhof.“ „Mit dem bisherigen Baufortschritt liegen wir gut im Zeitplan. Wir sind daher zuversichtlich, dass der Neubau wie geplant zum Schuljahr 2026/2027 fertiggestellt ist“, sagt Rolf Hölscher vom ausführenden Bauunternehmen Hölscher. Nun schließen sich schrittweise die weiteren Gewerke an. Zu den nächsten größeren Arbeiten gehören der Dachstuhl und der Einbau der Fenster. Dadurch wird sich das Erscheinungsbild des Neubaus in den kommenden Monaten noch einmal spürbar verändern. Auch die Schulgemeinschaft verfolgt die Entwicklung aus nächster Nähe. „Natürlich schauen unsere Schülerinnen und Schüler immer wieder interessiert darauf, was sich auf der Baustelle verändert“, sagt Konrektorin Kerstin Friedrich. „Je mehr das Gebäude Gestalt annimmt, desto größer wird auch die Vorfreude darauf, die neuen Räume im kommenden Jahr mit Leben zu füllen.“ Auf rund 1.600 Quadratmetern Nutzfläche entstehen neue Fachräume für Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Kunst und Textilgestaltung. Hinzu kommen mehrere Differenzierungs-bereiche für Gruppenarbeit und individuelle Förderung. Ein Verbindungsgang schafft künftig kurze Wege zwischen dem bestehenden Schulgebäude und dem zweigeschossigen Anbau. Mit dem Erweiterungsbau reagiert die Gemeinde auf den zusätzlichen Raumbedarf der Franz-Stock-Realschule. Die anhaltend hohe Nachfrage zeigt sich auch im aktuellen Schuljahr: Wie bereits im Schuljahr 2023/2024, hat die Schule aufgrund der hohen Anmeldezahlen erneut fünf Eingangsklassen gebildet. Bis der Erweiterungsbau zusätzliche Räume schafft, entlastet ein Interimsgebäude die Schule.